Grosser Bahnhof
futureSAX prämiert überzeugendste Marketingkonzepte
[...Auf dem Siegertreppchen in der Kategorie Service stand das Team mobilitas sedes, das sich gegen eine starke Konkurrenz von insgesamt 38 Teams durch setzte. Armin Schüssler, Juryvorsitzender in dieser Kategorie, machte noch einmal deutlich: In Phase II habe nicht allein das Konzept gezählt, "sondern wie dir Gründer es schaffen, bei ihrer Präsentation den Funken überspringen zu lassen". Den Chemnitzern gelang dies mit ihrem Konzept zur Herstellung von ultraleichten und funktionalen Pappmöbelstücken. ...]
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Quelle: "Perspektiven" - das futureSAX Magazin | Ausgabe 02/2010
Mit Idee und eigener Firma in den Markt
Zwei Uni-Studenten entwickelten Möbel aus Karton und holten damit einen Future Sax-Preis
Chemnitz (VTZ). Eine Lehrveranstaltung in der Uni kann etwas furchtbar Theoretisches sein. Sie kann aber genauso gut Denkanstöße geben zur Gestaltung der eigenen Zukunft. Letzteres passierte den angehenden Wirtschaftsingenieuren Emanuel Neubert aus Lichtenstein und Frank Eberlein aus Zschopau bei ihrem Studium an der TU Chemnitz: „Wir sind bei einer Fallstudie des Uni-Gründernetzwerkes auf unsere Geschäftsidee gekommen“, erzählt Eberlein. Dabei ging es um einen Hersteller von Kartonagen. Mit dem wurde flugs ein Geschäftsmodell entwickelt: „Wir wollen Möbel aus Pappe herstellen“, ergänzt Neubert. Die Studenten übernehmen dabei Design, Konstruktion und Vertrieb der Möbelstücke: „Unsere ersten Modelle sind mobile Sitzgelegenheiten“, so Eberlein. Das erklärt auch den Namen der Unternehmung: „mobilitas sedes“ - mobile Sitze. Die Pappe als Ausgangsmaterial hat dabei einige Vorteile: Sie ist nicht allzu teuer, sie kann in der Produktion flexibel gehandhabt werden, man kann sie bedrucken: „Dadurch können wir individuelle Möbel herstellen, die sich mit raffinierten Funktionen zum Beispiel auf Messen einsetzen lassen.“ Daneben sehen die Studenten aber auch jüngere Privatkunden oder auch Kindergärten als Zielgruppe ihrer Papp-Möbel. Die ersten Erfolge sind schon sichtbar: Beim sächsischen Gründerwettbewerb FutureSax errang „mobilitas sedes“ vergangene Woche den ersten Preis in der Kategorie Service.
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Quelle: BLICK 07.04.2010
Preisgekrönte Leichtbaumöbel beim Wettbewerb "futureSAX"
Von der Fallstudie "Finanzierung" des Gründernetzwerkes SAXEED zum preisgekrönten Jungunternehmer: Chemnitzer Studenten entdecken ihre Chance bei einer Unternehmensbesichtigung - und nutzen sie
Beim sachsenweiten Businessplan-Wettbewerb futureSAX wurden in Phase II
die überzeugendsten Geschäfts- und Marketingstrategien sächsischer
Existenzgründer gesucht. Von 78 Teilnehmern wurden am 30. März 2010 die
besten vier Teams im Werk der EuroMaint Rail GmbH in Delitzsch mit einem
Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro ausgezeichnet.
Sieger der Kategorie Service wurde das Team "mobilitas sedes" -
gebildet von den Chemnitzer Studenten Frank Eberlein und Emanuel
Neubert. Ihre Geschäftsidee ist so einfach wie genial. Gemeinsam mit
ihrem starken Partner, der Chemnitzer Firma Richter & Heß
VERPACKUNGS-SERVICE GmbH, entwirft und konzipiert das Gründerteam
Leichtbaumöbelstücke für den privaten und öffentlichen Gebrauch. "Wir
überdenken das bestehende Verständnis von Möbelstücken und werden unsere
Produkte mit innovativen Design- und Funktionselementen versehen", sagt
Neubert, Konstrukteur des jungen Unternehmens. Die Möbel werden so
beispielsweise nicht nur einen Umzug erleichtern, sondern auch
individuell bedruckbar und funktional sein. Ein weiterer Nutzen wird
durch die geplante Integration von Kunststoffen als innovative
Funktionsträger angestrebt.
"Die Produktpalette wird auf drei unterschiedliche Kundengruppen
zugeschnitten" erläutert Eberlein. Dabei zählen nicht nur Studenten,
sondern ebenso Kinder und Businesskunden zu den Zielgruppen von
mobilitas sedes. So können zum Beispiel Business-Kunden von der
Möglichkeit profitieren, ihre Kosten für Messestände massiv zu senken,
da die Stände aus teilweise recyclebaren Leichtbaumaterialien bestehen
und als attraktives und interessantes Werbegeschenk dem Kunden
mitgegeben werden können.
Die Geschäftsidee kam Frank Eberlein im Laufe der vom
Unternehmensgründungsnetzwerk SAXEED betreuten Fallstudie "Finanzierung"
gemeinsam mit Prof. Dr. Friedrich Thießen, Inhaber der Professur
Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre. "Im Rahmen der Fallstudie
besichtigten wir das Unternehmen Richter & Heß Verpackungen.
Daraufhin kam mir der Gedanke, das dort vorhandene Know-how sowie teils
ungenutzte Kapazitäten einzusetzen, um gemeinsam etwas Neues zu
schaffen."
Quelle: http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/aktuell/1/2891